Sie sind nicht so bekannt wie die Perseiden im August, aber doch einen Blick wert: Am 22. April erreicht der Sternschnuppenstrom der Lyriden seinen Höhepunkt. Benannt wurden sie nach dem kleinen Sternbild Leier, dessen Hauptstern die helle Wega ist. Pro Stunde können 10 bis 20 Meteore zu sehen sein.
Das Maximum der Lyriden tritt in diesem Jahr in der Nacht vom 22. auf den 23. April ein. Der Mond ist zwei Tage vor dem ersten Viertel noch nicht allzu störend und geht nach Mitternacht unter. Die Stunden ab Mitternacht sind auch die beste Zeit, um die Sternschnuppen zu beobachten.
Die Leier findet man etwa ab Mitternacht über dem (nord)östlichen Horizont. Bis zum Morgengrauen steigt sie immer höher auf. Von dort aus flitzen die Sternschnuppen über den Himmel.
Die Lyriden sind mit Eintrittsgeschwindigkeiten von 49 Kilometern pro Sekunde schnelle Objekte. Sie stammen vom Kometen C/1861 G1 (Thatcher) ab, der für einen Lauf um die Sonne 415 Jahre benötigt.
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